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Fairmietergemeinschaft

Bezahlbarer Wohnraum durch die Fairmietergemeinschaft

Der Anteil am Einkommen, der für die Miete ausgegeben werden muss, ist für viele Haushalte kaum noch finanzierbar. Mit dem Modell der Fairmietergemeinschaft können durch bürgerschaftliches Engagement Projekte entstehen, die dem Wunsch nach bezahlbaren Mietwohnungen entsprechen. Es ergeben sich Vorteile für alle Beteiligten. Den Bewohner*innen der Projekte steht langfristig bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung und die Fairmieter profitieren von der Wertsteigerung der Anteile.

Kostengünstig bauen in Eigenregie

Die Projekte werden in Eigenregie ohne Bauträger erstellt. Ein erfahrenes Team aus Architekt, Projektsteuerer, Rechts- und Finanzberater sorgt für den geordneten Planungs- und Realisierungsprozess. Gemeinschaftlich realisierte Projekte können aufgrund der Einsparung im Bereich der Erwerbsnebenkosten und Gewinnmargen Kosteneinsparungen in Höhe von bis zu 20% gegenüber dem Kauf einer fertigen Immobilie realisieren.

Mit Gleichgesinnten Wohnraum schaffen

Die Fairmietergemeinschaft besteht aus höchstens 20 Mitgliedern. In regelmäßigen Sitzungen können sie sich über den Projektstand informieren. Nach der Fertigstellung wird das Prinzip der transparenten Unternehmensführung weiter verfolgt. Der persönliche Kontakt untereinander ermöglicht ein gegenseitiges Kennenlernen und stellt damit eine Alternative zu herkömmlichen Immobilienkäufen dar.

Förderungen nutzen

Die Projekte werden gemäß der Anforderungen an Häuser im KfW 40+ Standards erstellt. Dadurch können entsprechende Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) genutzt werden. Zur Zeit bietet die KfW einen Tilgungszuschuss in Höhe von 25% für Projekte mit diesem Energiestandard an.

Nachhaltig planen

Um langfristig kostengünstige Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen, werden die Mietsteigerungen im Laufe der Jahre den Inflationssatz nicht überschreiten. Mieterhöhungen müssen allerdings eingerechnet werden, um auf die kommende Zinsentwicklung vorbereitet zu sein. Die Projektbeteiligten entscheiden gemeinsam. Damit ist sicher gestellt, dass das Konzept langfristig weiter geführt werden kann.

Sofort oder später selbst im Projekt wohnen

Die Fairmieter können von Anfang an in eine der Wohnungen einziehen oder zu einem späteren Zeitpunkt. Der ständige Kontakt zur Hausgemeinschaft führt dazu, bei einer frei werdenden Wohnung zuerst der Kreis der Fairmietergemeinschaft angesprochen wird.

Soziales Umfeld in der Hausgemeinschaft

Die Bewohner*innen leben in Wahlnachbarschaft. Sie entscheiden, wer in eine freie Wohnung einzieht. Das gemeinschaftliche Umfeld bietet viele Möglichkeiten. Neben der gegenseitigen Unterstützung und gemeinschaftlichen Aktivitäten lassen sich auch andere Wünsche, wie z,B. Carsharing oder Bürogemeinschaften, erfüllen.

Die finanzielle Zukunft gestalten

Die langfristige individuelle Finanzplanung der einzelnen Fairmieter kann von Anfang an berücksichtigt werden. Zu Beginn des Projektes liegt der Schwerpunkt bei der Wertsteigerung der Anteile. Wenn einzelne nach z.B. 10 oder 15 Jahren eine regelmäßige Auszahlung wünschen, kann das in der Finanzplanung berücksichtigt werden.

Gemeinsam die Verantwortung tragen

Die Verantwortung für vermieteten Wohnungen wird gemeinsam übernommen. Anders als bei einer eigenen Mietwohnung steht keiner alleine da.

Ökologischen Wohnraum schaffen

Gesunde Baustoffe bieten den Bewohner*innen ein angenehmes Wohnklima. Der überwiegende Teil der Baukonstruktion soll in Holzbauweise realisiert werden. Da Holz langfristig CO2. bindet leisten die Projekte einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

Bauflächen sind gefragt

Die aktuelle Herausforderung besteht darin, geeignete Flächen für die Realisierung der Projekte zu finden. Grundstücksbesitzer können die Idee der Fairmietergemeinschaft unterstützen, indem sie ihre Immobilie für die Realisierung neuer Projekte anbieten. Bitte sprechen Sie uns an!